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Störungen

ZwangsstörungZwangsstörungen

Als Zwangsstörung bezeichnet man wiederkehrende Zwangsgedanken (z.B. den Gedanken, den Wasserhahn nicht abgedreht zu haben) oder Zwangshandlungen (z.B. die Hände exakt 127 Mal am Tag waschen zu müssen), die mindestens zwei Wochen lang regelmäßig wiederkehren. Im Kindes- und Jugendalter treten sie gewöhnlich erst ab der späten Kindheit auf. Es handelt sich um Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in gleichartiger Weise immer wieder beschäftigen. Fast ausnahmslos werden sie als sehr belastend empfunden, nicht zuletzt auch darum, weil die Betroffenen meist erfolglos Widerstand gegen sie zu leisten versuchen. Willkürliches Unterdrücken der Zwangshandlungen löst meist Angst, zuweilen auch Angstattacken aus und im allgemeinen werden die Zwänge von Angstgefühlen begleitet. Die meisten Kinder und Jugendlichen erleben ihre Zwänge als quälend und sinnlos. Im Rahmen einer Kinderpsychotherapie sind sie in der Regel gut zu behandeln.

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