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Störungen

StotternStottern

Stottern ist eine Störung des Redeflusses, die vor allem dann auftritt, wenn sich das Kind sprachlich mitteilen will. Oft stehen die Kinder dann vor anderen Kindern oder Erwachsenen und genieren sich zunehmend. Aus der Wiederholung dieser Situation entstehen sekundär oft soziale Ängstlichkeiten. Beim sog. klonischen Stottern ist der Redefluss durch häufige Wiederholungen von Einzellauten, Silben oder ganzen Wörtern unterbrochen. Beim tonischen Stottern ist der Redefluss durch ein auffälliges Pressen bei den Anfangslauten eines Wortes und beim Satzbeginn gekennzeichnet. Das Stottern, das oft durch emotionale Faktoren wie Ängste, Hemmungen und Unsicherheit ausgelöst und aufrechterhalten wird, erzeugt seinerseits häufig emotionale Sekundärsymptome, die in einer entsprechenden Therapie zusätzlich berücksichtigt werden müssen. Im Gegensatz zu früheren Behandlungsansichten können sprachbezogene Behandlungsansätze bereits im Vorschulalter erfolgreich durchgeführt werden.

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