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DyskalkulieRechenstörung (Dyskalkulie)

Ähnlich wie bei der Legasthenie handelt es sich bei der Dyskalkulie um eine isolierte Teilleistungsstörung der Rechenfertigkeit bei altersentsprechender oder gar überdurchschnittlicher Intelligenz. Die Rechenschwäche betrifft in erster Linie das Verständnis der vier Grundrechnungsarten Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division. Weniger betroffen sind die höheren mathematischen Fertigkeiten, die z.B. für Algebra, Geometrie oder Differentialrechnung benötigt werden. Die Rechenleistung des Kindes mit einer Dyskalkulie liegt auffallend unterhalb des Niveaus, welches aufgrund seines Alters, seines Intelligenzlevels und der durchschnittlichen Leistungen seiner Schulklasse in diesem Fach zu erwarten ist. Mädchen zeigen weitaus häufiger als Jungs Rechenstörungen.

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